Auf den Spuren des hl. Paulus

eine Bilderserie zum Paulusjahr
07.12.2008

ältestes Kloster Vlathadon Thessaloniki

Kapelle mit Paulusikone im ältesten Kloster der Altstadt von Thessaloniki
Foto: H. Brantzen

 

23  Thessalonisch – die Botschaft des Paulus

Paulus und Silas wandern auf der Via Egnatia, die den Osten des römischen Reiches mit Rom verbindet, von Philippi etwa 150 km nach Thessalonich. Thessalonich, das heutige Thessaloniki, war die Hauptstadt der Provinz Mazedonien mit dem Sitz des römischen Konsuls.

„Nach seiner Gewohnheit ging Paulus zu ihnen und redete an drei Sabbaten zu ihnen, wobei er von den Schriften ausging. Er legte sie ihnen aus und erklärte, dass der Messias leiden und von den Toten auferstehen musste. Und er sagte: Jesus, den ich euch verkünde, ist dieser Messias. Einige von ihnen ließen sich überzeugen und schlossen sich Paulus und Silas an, außerdem eine große Schar gottesfürchtiger Griechen, darunter nicht wenige Frauen aus vornehmen Kreisen.“

Apg 17,2-4

Man fühlt sich bei diesen Worten an die Geschichte mit den Emmaus-Jüngern erinnert (Lk 24, 13-35). Jesus ging mit den beiden und erklärte ihnen aus der Heiligen Schrift, warum der Messias den Weg durch Leiden und Tod zur Auferstehung gehen musste.
Nun verkündet Paulus „an Christi statt“ (2 Kor 5,20) diese Grundbotschaft des Christentum:

Der Erfolg seiner Predigt ist untern den Juden begrenzt. Nur „einige“ schlossen sich an. Doch eine große Schar gottesfürchtiger Griechen kommt zum Glauben.

Die, die glauben schon alles zu wissen,

tun sich schwer mit dieser Botschaft.

Die wirklich Suchenden dagegen sind offen

für den neuen Weg des Glaubens.

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