Auf den Spuren des hl. Paulus
eine Bilderserie zum Paulusjahr
10.06.2009
Israel - Blick auf die römische Wasserleitung in Cäsarea am Meer
Foto: Hubertus Brantzen
37 Lebenszeugnis des Paulus
Nach seiner Verhaftung muss Paulus eine Stationenlauf von Richter zu Richter absolvieren.
- Nach der Verhaftung durch die Soldaten, gibt es Diskussionen mir dem römischen Oberst. (Apg 22,22-29)
- Dann wird Paulus vor den Hohen Rat geschleppt (Apg 22,30-31,22).
- Juden verschwören sich gegen Paulus und wollen ihn umgehend lynchen, schwören sogar einen heiligen Eid, weder zu essen noch zu trinken, bis sie Paulus getötet hätten. (Apg 23,12-22)
- Es folgt eine Überführung nach Cäsarea, um ihn dem römischen Statthalter Felix vorzuführen. (Apg 23,23-24,27) Zwei Jahre ziehen sich die Kontakte und Gespräche zu Felix hin.
- Dann wird er dessen Nachfolger Porzius Festus vorgeführt. Der beschließt: „An den Kaiser hast du appelliert; zum Kaiser sollst du gehen.“ (Apg 25,1-12)
- König Agrippa kommt nach Caesarea. Vor ihm kann sich Paulus verteidigen. Als Ironie des Schicksals könnte man die Worte des Königs verstehen: „Der Mann könnte freigelassen werden, wenn er nicht an den Kaiser appelliert hätte.“ (Apg 25,13-26,32)
- Daraufhin geht es mit dem Schiff nach Rom. (Apg 27,1 ff.)
Vor den verschiedenen Schiedsgerichten hält Paulus lange Reden, von denen die Apostelgeschichte berichtet.
Die Rede im Tempelvorhof: Apg 22,3-21 – Schilderung seiner Berufung vor Damaskus
Rede vor Felix: Apg 24,10- 21 – Mit Geschick schildert er den Streit als Frage nach der Auferstehung.
Rede vor Agrippa: Apg 26,2-23 – Seine Damaskus-Erfahrung und das Bekenntnis zur Auferstehung Jesu
Es sind Lebenszeugnisse, in denen Paulus seinen Glauben bekennt.
Es sind Schilderungen, die den Lebensweg des Paulus vom Ende her beleuchten.
Es sind Zeugnisse, die man lesen sollte!
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