Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns an ihren Erfahrungen teilnehmen lassen. Es sind meist ganz einfach Alltagserfahrungen, die beschrieben und als Spuren Gottes verstanden werden.

Die Mitarbeiter erfahren es aus der Zeitung: „Schlecker hat Insolvenz angemeldet.“
Aus den Nachrichten wird erfahren, dass der Arbeitsplatz evtl. bald wegfällt. Welche Unternehmenskultur?
Ich kenne einige Mitarbeiter aus der Schleckerfiliale. Freundlich, hilfsbereit und geduldig gehen Sie auf die unterschiedlichsten Menschen ein. Welchen Wert haben diese Menschen für Ihren Konzernleiter.
„Vom Hirtenprinzip lernen“ - so behandelt ein Buch das Thema Unternehmenskultur. Ich bin Gott dankbar für die Chefs, die nicht nur den Gewinn, sondern auch die Menschen im Blick haben, die diesen Gewinn erarbeiten.
Wir hatten einen Termin in der Uniklinik Essen. Uniklinik ist wage ausgedrückt, denn es handelt sich fast um eine Kleinstadt mit den unterschiedlichsten Fachkliniken. Die Sekretärin riet uns, doch bitte das Parkhaus 2 anzufahren. Wir bogen in die Straße ein und fragten an einer günstigen Stelle einen Passanten, wie weit es zur Augenklinik sei. „Sie liegt genau auf der anderen Seite“, war seine Antwort. Für meinen Mann, der einen Rollator als Gehhilfe benötigt, war die Entfernung kaum zu schaffen. Ich wollte ins Auto steigen, als plötzlich ein Fahrzeug neben mir hält. „Wo wollen Sie hin?“, wurde ich gefragt. Als ich das Anliegen vortrug, sagte der Mann: „Ich bin vom Sicherheitsdienst. Fahren Sie mir nach, ich bringe sie ans Parkhaus und organisiere einen Shuttelbus, der Sie dann zur Augenklinik fährt.“ Wir waren sprachlos.
Der Mann kam mir wie ein Engel vor, der uns am Anfang des Jahres geschickt wurde. Der Spruch vieler Eltern gegenüber ihren Kindern kam mit in den Sinn. Nur „hörte“ ich ihn Gott zu uns sagen: „Ich will doch nur das Beste für euch!
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