10. September 2026

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Eingeladen zum Fest des Glaubens

Zeichen der Zeit

Kirche bunt und lebendig

„Eingeladen zum Fest des Glaubens…….“ Klang es neulich durch unsere Pfarrkirche.
Unser drittes Enkelkind wurde getauft. Und wie im Lied besungen, waren viele Gäste aus den Dörfern und Städten, von ganz nah und auch von fern gekommen, um diesen festlichen und wichtigen Moment zu begleiten.
Einige Familien mit kleinen Kindern waren dabei und es war spannend zu beobachten, mit welchem Interesse sie den für sie fremden Raum betraten.

Während der Tauffeier bekamen alle anwesenden Kinder und auch die Erwachsenen, die es wollten, eine Nylonschnur, auf die schon eine Perle aufgefädelt war.
Für jedes Symbol der Taufe gab es dann jeweils eine kindgerechte Erklärung und eine farbige Perle zum Auffädeln.

Für das Wasser, den Namen, das Taufkleid, das Chrisam und das Vaterunser.

Und schon war es gar nicht mehr „langweilig“. Der Täufling wurde unter den sehr interessierten Blicken der Kinder getauft, die vorher festgestellt hatten, dass das Taufbecken ja ein bisschen aussieht, wie ein Schwimmbad.
Es wurde auch geklärt, dass Wasser im Planschbecken ist, aber Zähneputzen oder waschen mit Wasser scheint gerade nicht so „in“ zu sein.
Dass in dem Taufkleid, das angelegt wurde, auch schon die Oma, die Großtanten, die Mama, die Tanten, die Schwester und der Cousin getauft worden waren, war dann eine nette Randbemerkung.
Die Salbe mit dem komischen Namen Chrisam war dann wieder spannend. König oder Königin zu sein ist doch toll.

Es war ein Fest des Glaubens, lebendig, fröhlich und auch für Menschen, die im Glauben nicht so sozialisiert sind, „eine schöne Erfahrung“, wie nachher jemand sagte.
Die Menschen da abholen, wo sie stehen und mit hinein nehmen, Kirche und Glauben erlebbar machen: Wie schön, wenn sich dann alle etwas davon mitnehmen können und vielleicht auch den Entschluss fassen, mal wieder vorbei zu kommen.

Pia Biehl



Foto: Pia Biehl

10. September 2026

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