13. Mai 2026

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Himmel auf Erden

Meditation & Gebet

Himmel auf Erden

Jetzt ist er weg.
Und plötzlich merken wir:
Jetzt sind wir dran.

Nicht stehen bleiben
mit starrem Blick nach oben,
nicht warten auf Wunder aus den Wolken.
Himmelfahrt:
Jesus geht.
Und bleibt.
Und vor allem: Gott traut uns etwas zu.

Jesus hinterlässt
Spuren.
Fußabdrücke mitten auf dieser Erde.
Zwischen meiner Wohnung und Deiner,
auf meinem Weg zur Arbeit,
mitten im Supermarkt,
in Kirche und Kino.
Und wo findest Du Jesu Fußabdruck?

Himmelfahrt zeigt:
Vielleicht ist Himmel
gar nicht so weit weg,
wie es aussieht, wenn wir nach oben schauen.
Vielleicht beginnt Himmel genau dort,
wo Menschen aufstehen,
mutig werden,
heilen statt verletzen,
verbinden statt trennen.
Wo Menschen
menschlich bleiben.

So haben’s die Jünger erlebt:
Wenn Jesus geht,
dann nicht, damit alles vorbei ist –
sondern damit etwas beginnt.

Okay, es dauerte.
Bis Pfingsten, bis sie begriffen.
Aber
wir sind ja auch nicht immer Schnellzünder*innen …
Manche Einsicht braucht
Zeit.
Und den Blick nach oben.
Und vor allem
in die Weite.

Himmelfahrt:
Nicht nur zum Himmel schauen,
sondern Himmel werden
für andere.

Jetzt ist er weg.
Jetzt sind wir dran.
Dran, Hoffnung weiterzutragen.
Dran, Grenzen zu überwinden.
Dran, Himmel und Erde
ein kleines Stück zu verbinden.

                              Kerstin Rehberg-Schroth

Foto: Kerstin Rehberg- Schroth via ChatGPT

13. Mai 2026

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