Moment mal!
Aufgrund von Problemen mit meiner Lendenwirbelsäule bin ich seit einigen Wochen mit einem Rollator unterwegs. Das hat mich am Anfang, verständlicherweise, wenig begeistert. Doch diese Herausforderung hatte und hat eine interessante und wertvolle Kehrseite. Mein Blick auf die Welt und auf meine unmittelbare Umwelt hat sich verändert:
- Zum einen fällt mir auf, wie viele Menschen mit dieser „Fortbewegungshilfe“ unterwegs sind. Ich bin kein Einzelfall und gehöre also, wenn auch nur zeitweise, zu dieser „Rollator-Communiy“.
- Zum zweiten merke ich bei jedem Unterwegssein in der Stadt, wie Rollator-unfreundlich die meisten Wege und Straßen sind. Das ist auf weite Strecken (im wahrsten Sinn des Wortes) eine rucklige Angelegenheit. Dazu kommen noch Randsteine und Treppen …
Auch wenn ich die begründete Hoffnung habe, bald wieder „Rollator-frei“ unterwegs sein zu können, bleiben mir zwei wichtige „Erkenntnisse“:
- Ich habe großes Verständnis für die Forderung nach einer möglichst Barriere-freien Umwelt.
- Es tut gut, von Zeit zu Zeit den Blick auf unsere Welt und unsere Mitmenschen zu ändern und neue Sichtweisen zuzulassen – ob mit oder ohne Rollator.
Bild: © KI-generiert mit Google Gemini - Wilfried Röhrig
