Rita Krötz

( *1962)

Meinen Weg zur Spurensucher-Autorin habe ich über das Kreative Schreiben gefunden. Bereits bei einer Urlaubsreise 1994 nach Ägypten hat mich mein erster Schreibkurs mit meiner schlummernden Fähigkeit, eigene Texte zu schreiben, in Verbindung gebracht. Ich erinnere mich, dass wir damals in der Hitze der Wüstenlandschaft saßen und dazu angeleitet wurden, Haikus zu schreiben. Meine Texte fingen Momente oder Bilder des Tages ein, die mich besonders berührten.
In dieser kreativen Art des Schreibens entdeckte ich die Möglichkeit, meine Eindrücke und Gedanken mit Worten zum Ausdruck zu bringen, die mein persönliches Erleben widerspiegelten. Der vorgegebene Rahmen einer Schreibübung zwang mich sanft dazu, Wesentliches zu sagen. In besonderer Erinnerung bleibt mir die Rückmeldung der Schreibtrainerin, dass meine Texte noch authentischer sein dürften.

Ich ahnte damals noch nicht, dass diese Aussage ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit werden sollte. Wie kann ich noch mehr zu einem echten Menschen werden, in dem Außen und Innen übereinstimmen? Wie kann ich in meinen Texten glaubwürdig vermitteln, was mich im Tiefsten bewegt?  Das waren wohl meine unbewussten Fragen, die hinter dieser neuen Erfahrung standen. Als Triebfeder galt dabei meine Sehnsucht, authentisch mein Frau-Sein zu leben und meine christlichen Werte leben zu wollen.

Einige Jahre später begegneten mir in Workshops und Seminaren weitere Ideen, kreativ zu schreiben. Ich entdeckte dabei auch neue Wege, biblische Texte oder Gebete in eigene Worte zu fassen.

In einer persönlichen Krise wurde für mich das Schreiben grundlegend zu einem Weg, mir Belastendes von der Seele zu schreiben. Auch zu einer Möglichkeit, Erkenntnisse so zu formulieren, dass sie „aus dem Dunkel“ ins Leichte/Helle führen.
In diesem Schmelztiegel vermischten sich wertvolle Impulse aus meiner Lebenserfahrung mit religiösen Texten und göttlichen Zusagen aus der Bibel. Es entstanden neue, persönliche Texte, die meine Hoffnung tragen und die Leichtigkeit des Lebens nähren.

Mittlerweile gehört das Schreiben für mich zu einem wichtigen Tun im Alltag. Gerne lasse ich mich inspirieren von den Schreibimpulsen und Zoom-Angeboten bekannter Autorinnen. Zunehmend stelle ich fest, dass zur Sprache kommen darf, was in meinem Herzen gerade lebt und was sich für mich richtig anfühlt.

Durch meine Erfahrungen hindurch sehe ich die Spuren Gottes, die sich in meinem Leben zeigen. Gott ruft mich in eine wachsende Entwicklung(*1962)

Meinen Weg zur Spurensucher-Autorin habe ich über das Kreative Schreiben gefunden. Bereits bei einer Urlaubsreise 1994 nach Ägypten hat ein erster Schreibkurs mich mit meiner schlummernden Fähigkeit, eigene Texte schreiben zu können, in Verbindung gebracht. In meiner Erinnerung sitze ich in der Hitze der Wüstenlandschaft unter einem primitiven Dach und übe mich im Schreiben von Haikus. Diese kurzen Texte fangen Momente des Tages ein, die mich besonders berührten.
In dieser kreativen Art des Schreibens entdeckte ich die Möglichkeit, Eindrücke und Gedanken mit Worten zum Ausdruck zu bringen, die mein ganz persönliches Erleben widerspiegelten. Der vorgegebene Rahmen einer Schreibübung zwang mich sanft dazu, Wesentliches zu sagen. In besonderer Erinnerung bleibt mir eine Rückmeldung der Schreibtrainerin, dass meine Texte noch authentischer sein dürften.
Damals ahnte ich noch nicht, dass diese Aussage ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit werden sollte. Wie kann ich noch mehr zu einem Menschen werden, in dem Außen und Innen übereinstimmen? Wie kann ich in meinen Texten glaubwürdig vermitteln, was mich im Tiefsten bewegt? Das waren wohl meine Fragen hinter den neuen Erfahrungen, die mir heute bewusst werden. Ja, meine Sehnsucht nach einem authentischen Leben war für mich die Triebfeder für ein Dranbleiben am Schreiben. Später lernte ich in Workshops oder Seminaren das Schreiben als neuen Weg kennen, biblische Texte oder Gebete in eigene Worte zu fassen.
In einer herausfordernden Lebensphase wurde für mich das Schreiben zu einem Weg, mir Belastendes von der Seele schreiben zu können. Dabei machte ich die Erfahrung, dass mich die Spur des Schreibens aus dem Dunkel einer Erfahrung ins Helle-Leichte führen kann.
Wie in einem Schmelztiegel vermischten sich meine Schreib- und Lebenserfahrungen mit religiösen Texten und göttlichen Zusagen aus der Bibel. Es entstanden neue, persönliche Texte, die meine Hoffnung tragen und die Leichtigkeit des Lebens nähren.
Mittlerweile schreibe ich in meinem Alltag regelmäßig. Gerne lasse ich mich inspirieren von Schreibimpulsen und Zoom-Angeboten bekannter Autorinnen, was mir hilft, auf dieser Spur zu bleiben. Zunehmend stelle ich fest, dass zur Sprache kommen darf, was in meinem Herzen gerade lebt und was sich für mich richtig anfühlt.
Wie eine Zündung im Herzen spüre ich immer wieder- mitten im Alltag - Augenblicke, die in Worte gefasst werden wollen. Will Gott mich zunehmend aufmerksam machen für seine Geschenke im Alltäglichen? Das allzu Menschliche lässt sich unter diesem Blick nicht mehr von göttlichem Wirken trennen. Diese Weise der Spurensuche lässt mich spüren:
Gott ist da und wirkt.

Zu meiner Person:

Beruflich als Sozialpädagogin in der Beratung psychisch kranker Menschen tätig
Seit meiner Kindheit vertraut mit der Spiritualität Schönstatts
Die Projekttagebewegung in Schönstatt erfahre ich als Impulsgeber für meinen Glauben und als Ort kreativer Umsetzung von Ideen
Ehrenamtlich bin ich als Geistliche Begleiterin tätig und beeinflusst meine Schritte hin zu einer größeren Aufmerksamkeit für seine Geschenke. Wie eine Zündung im Herzen spüre ich mitten im Alltag so einen Augenblick, der in Worte gefasst werden will. Das Alltägliche und allzu Menschliche lässt sich mit zunehmender Erfahrung nicht mehr von göttlichem Wirken trennen. Durch diese Weise der Spurensuche wird für mich konkret spürbar:

Gott ist da und wirkt.

An einzelnen Rückmeldungen zu meinen Texten merkte ich, dass diese auch im Herzen des Gegenübers eine Resonanz auslösen. So fand ich mit der Zeit Freude an dem Gedanken: Es wäre doch schön, wenn meine Texte auch wirksam werden für mehr Menschen, die nach Gottes Spuren suchen?
Da mir selbst der Weg und die Internetseite der Spurensuche schon vertraut war, meldete ich mein Interesse an für eine Mitarbeit auf der Spurensucherseite. Hier habe ich die Chance, meine Texte mit euch/Ihnen zu teilen!

Zu meiner Person:

  • Beruflich bin ich als Sozialpädagogin in der Beratung von psychisch kranken Menschen tätig
  • Seit meiner Kindheit bin ich vertraut mit der Spiritualität Schönstatts
  • Die Projekttagebewegung in Schönstatt erfahre ich u.a. als Impulsgeber für meinen Glauben und gleichzeitig als Ort, an dem ich kreative Ideen umsetzen darf
  • Ehrenamtlich bin ich als Geistliche Begleiterin tätig